Lesen über TFP
Was TFP ist, wie faire Zusammenarbeit aussieht, und worauf du achten kannst — kurze Texte für die Praxis.
Instagram-Etikette: Wer wird wie genannt?
Tag, Mention, Caption oder Schweigen — die Frage, wer bei einem Shooting-Bild auf Instagram wie genannt wird, sorgt regelmäßig für Reibung. Ein kleiner Leitfaden für faire Nennung, ohne dass es förmlich wird.
Weniger Bilder, besseres Portfolio
Ein Portfolio ist eine Behauptung darüber, was du kannst — kein Archiv dessen, was du jemals gemacht hast. Wie das Streichen schwerer ist als das Hinzufügen, und warum 12 Bilder oft stärker sind als 60.
Posing-Grundlagen für entspanntere Shootings
Die meisten 'steifen' Bilder entstehen nicht aus fehlendem Talent, sondern aus Unsicherheit darüber, was die Hände machen sollen. Ein paar Grundlagen, die beiden Seiten den Druck nehmen.
Selbstporträts als Übungsraum
Vor der nächsten Pose-Recherche auf Pinterest: Stell die Kamera auf ein Stativ, stell den Selbstauslöser auf zehn Sekunden, und probier es selbst aus. Was das Selbstporträt für Models und Fotograf:innen leistet — jenseits von 'aus Mangel an Modell'.
Grenzen vor dem Shooting klären
Eine Grenze, die erst am Set zur Sprache kommt, ist eine Grenze zur Unzeit. Wie man Dos und Don'ts vorher benennt, fremde Grenzen respektiert — und warum manche No-Gos still bleiben dürfen.
Available Light: Warum natürliches Licht oft reicht
Vor dem nächsten Studioblitz lohnt sich der Blick aus dem Fenster. Eine Argumentation für Hobby-Fotografie ohne Lichtsetup — und ein paar konkrete Tipps, was an natürlichem Licht funktioniert und was nicht.
Gute TFP-Partner:innen finden – und unseriöse erkennen
Die schwierigste Entscheidung bei TFP fällt vor dem ersten Bild: mit wem überhaupt. Wie man ein Profil liest, woran man seriöse von unseriösen Anfragen unterscheidet und was man im ersten Kontakt klärt.
Mood Boards, die wirklich helfen
Pinterest-Boards mit hundert Bildern sehen beeindruckend aus, helfen aber selten weiter. Ein kleines Plädoyer für drei bis fünf Referenzen — und für die Frage, was diese Referenzen eigentlich zeigen sollen.
Dein TFP-Profil: was rein gehört
Ein Profil ist die Antwort auf eine Frage, die dein Gegenüber sich in dreißig Sekunden stellt: 'Passt das zu mir?' Was rein gehört, damit die richtigen Anfragen kommen — und die falschen ausbleiben.
Ein gutes TFP-Angebot schreiben
Ein Angebot ist die kürzeste Form von 'so stelle ich mir das vor' — und der erste Eindruck, den dein Gegenüber von dir bekommt. Was reingehört, was es konkret macht und woran man vage Anfragen erkennt.
Was gehört in ein gutes Call Sheet?
Ein Call Sheet ist kein Bürokram, sondern die kürzeste Form von 'wir wissen beide, was läuft'. Ein Überblick, was rein muss, was rauskann und woran man unklare Termine erkennt.
Das erste TFP-Shooting: Tipps für Anfänger:innen
Das erste Mal vor oder hinter der Kamera ist immer ein bisschen aufregend. Was vorher zu klären, was am Set zu erwarten und wie der Tag entspannt bleibt — ohne Drama, ohne übertriebene Vorbereitung.
Begleitperson beim Shooting: Warum sie selbstverständlich ist
Eine Person des Vertrauens mit zum Shooting zu nehmen ist kein Misstrauensvotum, sondern guter Standard. Was eine Begleitperson tut, was nicht — und woran man Profis erkennt.
TFP und Bildrechte: Wer darf am Ende was?
Urheberrecht, Recht am eigenen Bild, Modelrelease — bei TFP-Shootings treffen drei Rechtsbereiche aufeinander. Ein erster, nicht-juristischer Überblick.
Faire TFP-Absprachen: Eine Checkliste vor dem Shooting
Was du vor einem TFP-Shooting geklärt haben solltest — von der Bildauswahl über Nutzungsrechte bis zur Begleitperson. Eine praktische Checkliste für beide Seiten.
Was ist TFP? Eine kurze Einführung
TFP steht für Time for Print — Fotograf:in und Model arbeiten ohne Geld zusammen und tauschen stattdessen die Bilder. Was das genau heißt, wann es passt und wo die Grenzen liegen.