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16. Juni 2026

Dein TFP-Profil: was rein gehört

Ein Profil ist die Antwort auf eine Frage, die dein Gegenüber sich in dreißig Sekunden stellt: 'Passt das zu mir?' Was rein gehört, damit die richtigen Anfragen kommen — und die falschen ausbleiben.


Die meisten Leute behandeln ihr Profil wie eine Visitenkarte: Name, ein paar Bilder, fertig. Dabei macht es eine viel konkretere Arbeit. Es beantwortet in dreißig Sekunden die einzige Frage, die jemand beim Draufschauen wirklich hat: "Würde ich mit dieser Person zusammenarbeiten wollen — und würde ich dabei das machen, was ich machen will?"

Ein gutes Profil sagt darauf klar ja oder nein. Ein schlechtes lässt die Frage offen — und offene Fragen führen zu Anfragen, die zu keiner Seite passen.

Die Bildauswahl trägt das meiste

Bilder kommunizieren schneller als Text. Deshalb gilt fürs Profil dasselbe wie fürs Portfolio: Reduktion vor Vollständigkeit. Sechs bis zehn Bilder, die eine Richtung zeigen, sagen mehr als dreißig, die in alle Richtungen streuen — mehr dazu in Weniger Bilder, besseres Portfolio.

Beschreib dich in Klartext

Unter den Bildern reichen ein paar ehrliche Sätze. Keine Selbstvermarktung, sondern Orientierung:

Dos & Don'ts filtern besser als jeder Werbetext

Der unterschätzte Teil eines Profils ist nicht, was du kannst — sondern, was für dich nicht infrage kommt. Klare Don'ts ersparen beiden Seiten ein unangenehmes Gespräch, das sonst erst am Set stattfindet.

Ein Profil, das seine Grenzen benennt, wirkt nicht abweisend, sondern souverän. Es signalisiert: Diese Person weiß, was sie will — und damit lässt sich planen.

Was ins Profil nicht gehört

Wozu das alles?

Ein scharfes Profil arbeitet für dich, während du schläfst: Die Passenden schreiben dich an, die Unpassenden scrollen weiter — und beides spart Zeit und Enttäuschung. Auf TFPshoots ist dein Profil die Basis, von der aus du Angebote teilst. Je klarer es ist, desto weniger musst du in jeder einzelnen Anfrage von vorn erklären, wer du bist.

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